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Das Wort "Geschlechtsidentität" bestimmt das Geschlecht, in den sich eine Person einfühlt, das nicht notwendigerweise mit der biologischen und sogar mit seiner sexuellen Orientierung übereinstimmen soll.
Der Begriff wurde in den 60er Jahren von dem Psychoanalytiker
Robert Stoller eingeführt.

Bis heute gibt es noch kein volles Verständnis über die Entwicklung der Geschlechtsidentität in den einzelnen Menschen, man verstand aber, dass biologische und sogar soziale Faktoren eine wichtige Rolle in ihrer Entstehung spielen. Dieselben Forschungen erklärten auch, dass die Geschlechtsidentität im Alter von 2-3 Jahren bestätigt wird.

Vor der Entdeckung der DNA und der Chromosomen wurde das Geschlecht einer Person ausschließlich aufgrund seiner Genitalien bestimmt. Später wurde die Analyse der Chromosomen hinzugefügt. Die Zugehörigkeit zu dem weiblichen Geschlecht wurde daher durch die weiblichen Geschlechtsorgane und die XX-Chromosomen, zu dem männlichen hingegen durch die männlichen Genitalien sowie durch das Chromosom Paar XY bestimmt.

Es gibt aber Menschen, bei denen die Geschlechtsidentität mit dem biologischen Geschlecht nicht übereinstimmt (Transgender, Transsexuelle und verschiedene intersexuelle Menschen): das verursacht mehrere internen Konflikten und Leiden, die als "Geschlechtsdysphorie" bekannt sind.

Seit 1953 ist es möglich, das Geschlecht chirurgisch zu verändern. Die Anpassung des Geschlechts ist nicht nur auf die Operation beschränkt, es besteht aus einem langen Übergangspfad, an dessen Ende das Individuums auf aller Effekte als ein Zugehöriger seines neuen, auserwählten Geschlechts anerkannt wird.


 

 

 
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