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(achtung spoiler!)

Das Einzelband "Elizabeth" wurde nach dem Erfolg des Films von Shaker Kapur mit Cate Blanchett im Jahr 1998, der das Leben der Königin Elisabeth I. von England erzählte, 'angetrieben.

Sicher hat dieser Film das Fundament für die Entwicklung des Manga an gebieten, die beiden Autorinnen,
Miyamoto, und Ikeda, hatten es immerhin nie verschwiegen. Ihre Protagonistin ähnelt Cate Blanchett sehr.

Wenn wir beide Werke im Detail überlegen und analysieren, bemerken wir sofort viele Unterschiede, vor allem was die Zeitskala betrifft: Kapurs Film beginnt kurz vor der Thronbesteigung, er unterlasst das vorige Leben der Königin, wie zB die schweren Verhältnissen mit ihrer Halbschwester Maria, die Spaltung der anglikanischen Kirche von der römischen, die Begegnung zwischen Elisabeth und ihren später Liebhaber Robert, als auch die ganze Geschichte von Anne Boleyn (innerhalb derer die Ikeda uns eine der schönsten Linien des gesamten Bandes verschenkt )alles, was hingegen in unserem Manga erzählt wird und uns die ganze Geschichte und die einzelnen Figuren zu einem besseren Ausdruck bringt.

Es gibt aber auch einige Berührungspunkte zwischen dem Film und dem Manga, vor allem nachdem Elisabeth den Thron bestiegen hatte. Ich werde hier die wichtigsten erwähnen. Glücklicherweise war Ikeda sensei imstande, bestimmte Ereignisse betrachten und persönlich überarbeiten, auch deswegen dass dieselben Leute zwei verschiedenen Facetten haben können.

Zum Beispiel ist die Kapurs Elisabeth besonders empfindlich, scheut sich aber nicht, es zu zeigen, vor allem, so dass sie zB, am Anfang des Films , die Hand einer ihrer Kammerfrauen ergrifft, als ob sie Kraft und Unterstützung brächte; im Ikedas Buch ist hingegen Elisabeth eine typische stolze ikedianische Frau, derer Motto heißt, vor den anderen immer stark und entschlossen aus scheinen, selbst auf die Gefahr , ihre Weiblichkeit zu verlieren.

Sie dachte immer zuerst an England und an ihre Freunde und nur am Ende des Bandes, im Gegenteil zum Kapurs Film, sehen wir Elisabeth zum ersten Mal für ihr eigenes Schicksal zu weinen. Diese letzte Szene ist eine sehr gut passende Probestelle für unsere Bemerkungen: die Situation ist sehr ähnlich, sowohl in der Manga als auch in dem Film, aber die Gefühlen, die unsere Heldin bewegen, scheinen total verschieden aus. Im Film markiert das Schneiden der Haare die Geburt von Elisabeth als Königin, im Manga verabschiedete sie sich von ihrer weiblichen Seite.

 
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